Musikalische Feierstunde in Vorbereitung auf den Entschlafenen-Gottesdienst in Pasewalk am 01.03.2014

Denn auch Christus hat einmal für die Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, damit er euch zu Gott führte, und ist getötet nach dem Fleisch, aber lebendig gemacht nach dem Geist. In ihm ist er auch hingegangen und hat gepredigt den Geistern im Gefängnis, die einst ungehorsam waren, als Gott harrte und Geduld hatte zur Zeit Noahs, als man die Arche baute, in der wenige, nämlich acht Seelen, gerettet wurden durchs Wasser hindurch. (1.Petrus 3,18-20)

  • Christus hat als der Gerechte für die Ungerechten durch den Opfertod gelitten, damit er die Seelen aus dem Diesseits und Jenseits zu Gott führte.
  • Er ist ferner hingegangen und hat den Geistern in den Gefängnissen (die in sündhaften Verhältnissen gebunden) gepredigt.
  • Benannte auch die Ungehorsamen zur Zeit Noahs. Acht Seelen, die gehorsam waren, gingen aber ein in die Arche und wurden gerettet. Wer auch heute im Diesseits und Jenseits eingeht in die "Arche" (Kirche Christi) wird sicher durch das Wasser geführt und erlebt die Nähe Gottes durch die Empfangnahme der Sakramente und der entsprechenden Lebensweise

Unter diese biblischen Ausführungen stellte Apostel Böttcher die musikalische Feierstunde am Samstagnachmittag in unserer Kirche in Pasewalk. Aus dem gesamten Ältestenbezirk Pasewalk waren Glaubensgeschwister zusammengekommen, um sich auf den Gottesdienst für die Entschlafenen am Sonntag vorzubereiten.
Ein klassischer Orgelvortrag hatte das kleine Konzert eröffnet. Der Männerchor sprach durch den Choral „Komm zu dem Lebensquell“ (MM 33) eine Einladung aus, die an Zeit und Ewigkeit gerichtet war. Diese wurde in den Vorträgen durch Gesangsgruppen in unterschiedlichen Besetzungen vertieft. Der gemischte Chor verwies auf die Notwendigkeit betender Hände, die von symbolischen Fesseln befreit sein müssen, um kraftvoll beten und ringen zu können (vgl. CB 350). Das Instrumentalensemble berührte die Zuhörer mit seinen Beiträgen wie „O, du mein Trost und süßes Hoffen“ (CB 428), in denen die Zuversicht auf die helfende und erlösende Gnade und Kraft Gottes dargestellt ist. Eine feierliche Atmosphäre ergriff sowohl die Vortragenden als auch die Zuhörer.
Unser Bischof Knobloch verwies in seiner kurzen Ansprache auf eine Schlagzeile, welche im übertragenen Sinn die Thematik des Nachmittags zusammenfasste: „Das erste Gesicht im Leben“ (vgl. „Hamburger Abendblatt“ vom 01.03.2014).
Mit einem Gebet beschloss unser Apostel diese bewegende Feierstunde. Gern nutzten die anwesenden Geschwister die Gelegenheit einander sowie unserem Apostel Böttcher und Bischof Knobloch die Hand zu reichen. Dabei wurde unser Bischof Knobloch im Ältestenbezirk Pasewalk herzlich willkommen geheißen.
In der Gewissheit „Gott ist die Liebe – die Liebe ist Gott“ (CB 326) endete dieses Beisammensein.