Sonntag, 7. Oktober 2012 – Erntedankgottesdienst mit Bezirksapostel Krause in Boock

„Danke, treuer Gott, dass wir in dieser Zeit leben dürfen.“ In einem herzlichen Dankgebet brachte Bezirksapostel Krause das Empfinden der in Boock versammelten Gemeinde zu Beginn des Gottesdienst am Erntedanksonntag 2012 vor unseren himmlischen Vater. Mit dem alten Choral „Großer Gott wir loben dich“ (GB 255) hatte dieser Festgottesdienst zuvor begonnen. Das Textwort 1. Mose 1,11: „Und Gott sprach: Es lasse die Erde aufgehen Gras und Kraut, das Samen bringe, und fruchtbare Bäume auf Erden, die ein jeder nach seiner Art Früchte tragen, in denen ihr Same ist. Und es geschah so.“ Gleich zum Beginn seines Dienens schlug unser Bezirksapostel eine Brücke in die Ewigkeitsbereiche. Sein letzter Besuch in Boock hatte anlässlich des Trauergottesdienstes für unseren geliebten Bezirksapostel Willy Adam im Dezember 2010 stattgefunden
Der Altar war durch unsere Geschwister zum Erntedankgottesdienst besonders feierlich geschmückt worden. Bezirksapostel Krause führte in seinem Dienen aus, dass wir Gott unsere Opfer aus tiefer Dankbarkeit bringen wollen; Dankbarkeit für alle Dinge, die wir für unser tägliches Leben benötigen, für jedes Stück Brot und für jeden Apfel. Es ist unsere Aufgabe, die Erde und was sie hervorbringt zu achten und im Rahmen unserer Möglichkeiten zu schützen. Einen hohen Stellenwert wollen wir auch dem Frieden beimessen, der für viele von uns schon selbstverständlich geworden ist. Auf geistigem Gebiet liegt ein Schwerpunkt in der Liebe Christi. Diese möge in unseren Gemeinden zu erleben sein. Zudem ist Buße im Sinne Jesu entscheidend für ein erfülltes Leben.
Bischof Schulz und Bezirksältester Kubale verwiesen im Mitdienen auf das Wort aus Matthäus 10,7: „... Das Himmelreich ist nahe herbeigekommen.“, welches gegenwärtig zu erfahren ist, aber auch in die Zukunft weist.
Einen Schwerpunkt legte Bezirksapostel Krause auf Johannes 15,16: „Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und bestimmt, dass ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht bleibt, damit, wenn ihr den Vater bittet in meinem Namen, er `s euch gebe.“
Nach der Sündenvergebung feierte die Gemeinde das Heilige Abendmahl.
Die Feier des Heiligen Abendmahls für die Entschlafenen wurde durch den Vortrag des Gemeindechores „Hört die Stimme des Heilands: Kommet alle her zu mir!“ (CM 211/2) eingeleitet. Eine tiefe Bewegung durchzog die Gemeinde in inniger Verbindung zur großen Schar verlangender Seelen aus der Ewigkeit.
Mit einem herzlichen Dankgebet und Spendung des Schlusssegens durch unseren Bezirksapostel endete ein wahrer Festgottesdienst, der vom Gemeindechor umrahmt wurde.