Jugendwochenende mit Apostel Steinbrenner in Mirow
24.-25.09.2016

„Wer bin ich? Wo komme ich her?“ mit einer kreativ gestalteten Vorstellungsrunde begann das Kennenlernwochenende (24.-25.09.2016), der Jugendlichen aus den Bezirken Neubrandenburg, Güstrow und Pasewalk gemeinsam mit Apostel Steinbrenner in Mirow.

Nachdem wir uns miteinander bekannt gemacht hatten, wurde es sportlich: In bunt gemischten Teams galt es, zusammen Aufgaben zu erfüllen. Dabei waren Kreativität, Kommunikation und ein bisschen Glück gefragt: Wie drehen wir denn am besten das Bettlaken um, auf dem wir alle stehen, ohne, dass wir auf den Erdboden treten? Wie lösen wir den Knoten? Wie kommen die Bälle am schnellsten in den Eimer, dort oben in den Baumwipfeln? Wie retten wir das arme Plüschtier aus dem „Säureteich“? Und wie erreichen wir mit zusammengeknoteten Beinen dennoch das Ziel? Diese Aufgaben wurden mit viel Einsatz gelöst. Und wenn es einmal doch nicht weiter ging, stand Apostel Steinbrenner als „Joker“ mit Rat und Tat jeder Gruppe zur Seite.

Nach einer Erfrischung konnten dann die Zimmer bezogen werden, es wurde musiziert und die ganz Mutigen wagten sogar einen erfrischenden Sprung in den See.

Im Anschluss folgte eine spannende Jugendstunde mit unserem Apostel, in der zum einen über das Thema des Lebens als Christen in vielen Facetten gesprochen wurde. „Wie ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, so tut ihnen auch!“ (Lukas 6,31), diese Regel gelte es im Miteinander zu beachten. Dabei ist es wichtig, nicht nur auf den unmittelbaren Nächsten zu schauen, sondern auch in globaler Hinsicht Verantwortung zu übernehmen. Zum anderen brachte uns Apostel Steinbrenner auf den aktuellen Stand in Fragen der Ökumene, berichtete von vielen positiven Begegnungen, die er dabei machen durfte und ermunterte auch uns, aufeinander zuzugehen.

Wunderbare Düfte zogen in unsere Nase, als wir vor die Tür traten. Viele fleißige Hände hatten leckere Köstlichkeiten für das Grillen vorbereitetet: Ofenkartoffeln, Würstchen, Gemüsepakete, für jeden Geschmack war etwas dabei.

Inzwischen war es dunkel geworden und nun konnte zur gemeinsamen Nachtwanderung aufgebrochen werden. Mit Knicklichtern und Taschenlampen ausgerüstet, ging es in den dunklen Wald. Doch zu fürchten brauchte sich keiner, waren doch alle mit Fröhlichkeit und guten Gesprächen im Schein der Lichter geborgen. Als in der Ferne dann ein Feuerwerk in den Himmel stieg, waren wir vollkommen begeistert.

Am knisternden Lagerfeuer klang dann mit so mancher Knabberei dieser schöne Tag aus.

Nach einem guten Frühstück machten wir uns dann auf den Weg zu unserer Kirche in Mirow. Apostel Steinbrenner diente der Jugend mit dem Wort aus Matthäus 18,1: „Zu derselben Stunde traten die Jünger zu Jesus und fragten: Wer ist doch der Größte im Himmelreich?“ Der Apostel erklärte, dass es zwar in vielen Dingen von Vorteil sein kann, wenn man sich miteinander vergleicht – im Miteinander, insbesondere in der Gemeinde dürfe dies aber keinen Platz haben. Vielmehr gelte es, sich in Liebe zu begegnen. „Und diese ist nicht abhängig von Sympathie!“ betonte Apostel Steinbrenner. Hirte Bussian unterstrich im Mitdienen, dass unser Maßstab, an dem wir uns messen, allein Jesus Christus sein sollte und Priester Teichert rief die junge Gemeinde dazu auf, nie zu vergessen, Jesus mit in unsere Gemeinschaft, unser Leben zu nehmen.

Nach dem Gottesdienst wurden wir wiederum mit einem köstlichen Grillbuffet verwöhnt. Und man war sich einig: Schön, dass wir das Wochenende miteinander verbringen konnten!

Ein großes Danke an unseren großen Gott und an das fantastische Orga-Team!