Gottesdienst mit
Stammapostel Schneider
in Dänemark

Stammapostel Jean-Luc Schneider feierte am Sonntag, 6. Februar 2022, einen Gottesdienst in Kopenhagen, Dänemark. Begleitet wurde er von Bezirksapostel Rüdiger Krause, Bezirksapostelhelfer Helge Mutschler und von den Aposteln Anatolij Budnik (Ukraine) und Jürgen Loy (Süddeutschland). Thema des Gottesdienstes war die Geschichte des reichen Jünglings.

In Dänemark ermöglichte der „Freedom Day“, der Aufhebung aller Maßnahmen zum Corona-Infektionsschutz, die Anreise des Stammapostels und seiner Begleiter. Zum Schutz aller Gottesdienstbesucher galten weiterhin notwendige Einschränkungen.

So erfolgte die musikalische Gestaltung live durch Orgelspiel und zusätzlich über mehrere Video-Einspieler. Zu sehen waren Gesangsbeiträge der dänischen Kirchenmitglieder. Zusätzlich ermöglichte die Übertragung des Gottesdienstes via YouTube die Teilnahme für alle, die nicht vor Ort sein konnten.

Die Beziehung zum Nächsten

Dem Gottesdienst lag Matthäus 19,21 zugrunde: „Jesus sprach zu ihm: Willst du vollkommen sein, so geh hin, verkaufe, was du hast, und gib's den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben; und komm und folge mir nach!“

Der Stammapostel erläuterte den Kontext des Bibelwortes und bezog sich dabei auf die von Jesus genannten Gebote: „Jesus nannte alle Gebote, in denen es um die Beziehung zum Nächsten geht.“  Dies sei ein Hinweis darauf, dass die Gemeinschaft mit Gott immer auch mit der Beziehung zum Nächsten verbunden sei: „Solange du nicht gerecht mit deinem Nächsten bist, kannst du keine Gemeinschaft mit Gott haben.“

Jeden Tag gute Werke tun

Apostel Loy (Süddeutschland) ging in seinem Mitdienen darauf ein, dass sich das Maß guter Werke nicht berechnen lasse mit der Erwartung, das Soll erfüllt zu haben. „Liebe und die Beziehung zu Gott zeigt sich in der Tat, jeden Tag aufs Neue.“

Apostel Budnik (Ukraine) betonte in seinem Mitdienen, dass der Mensch von Gott nicht für den Besitz, sondern als Werkzeug geschaffen wurde. „Man kann sein Herz nicht nur den materiellen Dingen widmen und gleichzeitig erwarten, dass man damit dem Herrn einen Gefallen tut.“

Gottes Lohn: die ewige Gemeinschaft

Ein Mensch, der alles aufgibt, um Jesus nachzufolgen, sei nicht zu bedauern: „Wer Gott vertraut, hat immer Frieden im Herzen“, so der Stammapostel. „Er weiß, Gott ist hier, er wird mir helfen. Er hat Freude, Friede und Geborgenheit und das kann man mit Geld nicht zahlen.“ Und für die Nachfolge gebe Gott seinen Lohn: die ewige Gemeinschaft mit ihm.

Nach der Feier des Heiligen Abendmahls bereitete Bezirksapostel Krause die Gemeinde auf die Feier des Heiligen Abendmahls für Entschlafene vor. Dabei hob er besonders die Menschen hervor, die Ungerechtigkeit, große Qualen erlebten oder viel zu jung verstarben. Der Gottesdienst endete mit dem Schlusssegen und einer Vertonung des Aaronitischen Segens als Video-Einspieler.

Bezirksapostel Krause führt Gottesdienste durch

Es war das erste Mal, dass Bezirksapostel Krause nach einer mehrmonatigen Auszeit (wir berichteten) sich in einem Videogottesdienst an die Gläubigen richtete. Bereits am 24. Januar 2022 informierte er alle Amtsträger per Rundschreiben, dass er mit der Durchführung von Gottesdiensten wieder begonnen habe.

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