„Schau auf die Welt“ so heißt es sinngemäß in der schon fast zum Klassiker gewordenen Herzstückkomposition des Konzertes. In englischer Sprache sangen die jüngsten Ensemblemitglieder von Gottes Schöpfung. Sie besangen das Staunen über und den Dank für dieses wunderbare Geschenk. Immer mit dabei: das wohlig warme Gefühl von Gottes Liebe und Geborgenheit, vertont durch das sanfte Tragen des Vororchesters.
Neben weiteren Stücken zu Lob und Dank spielte auch die Bitte im Frieden eine wichtige Rolle. Vom traditionsreichen Berliner Schulchor ertönte die Sehnsucht nach Frieden in dem Lied „Verleih uns Frieden gnädiglich“. Bereits vor 200 Jahren vertonte Felix Mendelssohn Bartholdy tröstende Worte – und doch wirken sie in unserer turbulenten Zeit aktueller denn je.
„Wo Liebe und Güte sind, da ist Gott.“ Eine noch heute währende Wirklichkeit, die im Lied „Ubi Caritas“ von Maurice Duruflé deutlich wird. Der recht schlicht gehaltene Text lenkt das Ohr des aufmerksamen Zuhörers auf das Wesentliche: Den wundervollen Klang der sorgfältig ausgewählten Akkordfolge, die die pure Liebe Gottes, zwischen den Menschen, aber auch ganz individuell zu Gott symbolisieren. Ganz nebenbei entsteht ein Gefühl des gemeinsamen „Wir“.
Gottes Zusage an die Menschen und seine Antwort auf ihre Bitten wurde im letzten Titel des Nachmittags deutlich und bildete den Abschluss des vielfältigen Konzertes. „The Lord bless you and keep you“ - der Herr segne und behüte dich. Mit diesem Segensspruch verabschiedeten die drei Ensembles ein sichtlich gerührtes Publikum in die Sommerpause.
Nach der Sommerpause ist vor dem Konzert
Das Hermann-Ober-Orchester und der Hermann-Ober-Chor präsentieren am 15. und 16. November ihre Erarbeitung des „Brahms Requiem“. Weitere Informationen folgen in Kürze.
Neuapostolische Kirche