„Wir wollen das Miteinander genießen und einander besser kennenlernen.“ Ja, fürwahr – wer bist du eigentlich? Diese Frage stellte sich bei der gemeinsamen Arbeit unserer Amtstragenden in den recht weit voneinander entfernt liegenden Gemeinden gelegentlich. Einige arbeiten seit Jahrzehnten Hand in Hand, andere haben erst vor kürzerer Zeit „Ja“ zum Ruf in ein Amt gesagt.
So war es eine wunderbare Gelegenheit für die Amtstragenden mit ihren Partnerinnen und Partnern, sich untereinander in entspannter Runde zu begegnen, freudig wiederzusehen oder auch kennen zu lernen. Hierzu hatte unser Pasewalker Vorsteher mit seiner Familie und vielen fleißigen Helfern auf seinem Grundstück alles liebevoll hergerichtet. Es war ein herzliches Willkommen. Festlich gedeckte Tische in einem Zelt boten einen wunderbaren Rahmen.
Mit einem Gebet eröffnete unser Bezirksältester diesen Tag und schon ging es in fröhlicher Bewegung ans Kennenlernen. Wer hatte wohl heute den weitesten Anfahrtsweg? Es dürften über 100 km gewesen sein. Aber das war kein Problem und die Frage nur Mittel zum Zweck, die Anwesenden munter durcheinander zu wirbeln und bei freudigem Spiel schüttelten sich die Teilnehmer schnell noch einmal die Hände und unter fröhlichem Lachen verflog die letzte Morgenmüdigkeit.
Nachdem sich alle auch namentlich bekanntgemacht hatten, folgte ein geistliches Thema. Unter der Leitung von verschiedenen Schwestern und Brüdern wurden Themen aus der Gottesdienstpraxis gemeinsam besprochen.
Bald zog Grillduft über den Hof. Viele fleißige Hände hatten Köstlichkeiten vorbereitet und so war das gemeinsame Mittagessen ein wahrer Genuss.
Anschließend brach eine fröhliche Schar auf, um das Pasewalker Eisenbahn-Erlebniszentrum zu besuchen. Es ist schon etwas Besonderes, in eine riesige alte Dampflok zu steigen oder einen Eindruck zu gewinnen, wie der Kaiser per Eisenbahn durch die Lande reiste.
Aber auch die Zeit für Gespräche miteinander wurde rege genutzt und bald lud eine phantastische Kaffeetafel zum Gaumenschmaus.
Schnell flog die Zeit und schon war an den Heimweg zu denken. Gemeinsam erscholl kraftvoll das Lied „Lasst die Herzen immer fröhlich“. Nach einem gemeinsamen Gebet hieß es Abschied zunehmen. Es ist festzustellen: Wir haben das Miteinander genossen und einander besser kennenlernt. Danke ihr lieben Pasewalker für eure Gastfreundschaft und die selbstlose Vor- und Nachbereitung, danke allen, die zum Gelingen des Tages beigetragen haben, danke großer Gott, dass du spürbar unter uns warst.
Neuapostolische Kirche